Was bedeutet "sich gruseln"?
Passend zum Halloween stellten sich die Kinder der P2c die Fragen: Was bedeutet sich gruseln und wovor grusle ich mich eigentlich?
Sofort wurde fleissig gezeichnet sowie geschrieben und bald hatten die Kinder eine grosse Sammlung an gruseligen Dingen zusammengetragen. Sie gruselten sich vor Spinnen, Skeletten, Spukhäuser, Gespenstern, Hexen, allerlei Monstern und sogar die Höhe (Höhenangst) wurde genannt. Beim gemeinsamen Besprechen im Kreis wurde rasch klar, dass jedes Kind etwas gefunden hatte, wovor es sich gruselte. Und dass dies auch völlig in Ordnung ist.
Anschliessend hörten die Schülerinnen und Schüler der Geschichte von Fredo Fledermaus interessiert zu. Fredo, welcher eigentlich nur auf der Suche nach neuen Freunden ist, wird von den anderen Tieren als Ungeheuer beschimpft und gemieden. Erst als Betty, eine junge Bärendame, sich bei Fredos zu Hause verirrt, bekommt Fredo plötzlich eine neue Freundin. Und als die anderen Waldtiere Betty angestrengt im Wald suchen und sie bei Fredo finden, werden auch sie überzeugt, dass Fredo überhaupt nicht zum Gruseln ist.
Die Kinder diskutierten und zeichneten nach der Geschichte angeregt darüber, was sie gelernt haben. Die Kernbotschaft, welche die meisten von ihnen mitnehmen wollen, ist folgende:
Manche Dinge oder Personen scheinen gruseliger zu sein, als das sie es in Wirklichkeit überhaupt sind. Man muss nur genauer hinschauen.
Zum Abschluss vor der grossen Pause gab es noch ein paar gruselige Halloweenmuffins, welche jedoch plötzlich gar nicht mehr so gruselig schienen .
Sarah Ernst









