Verkehrserziehung "Toter Winkel"

Ein Teilprogramm der Verkehrserziehung, geleitet durch die Verkehrsinstruktion Öffentliche Sicherheit der

Stadtpolizei Baden, wurde vergangenen Freitag für die 4. Primarklassen durchgeführt.

 

In der letzten Februarwoche hatten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen die Möglichkeit, selber einmal zu erleben, wie es sich anfühlt hinter dem Steuer eines grossen Feuerwehrautos zu sitzen. Grund dafür war der diesjährige Verkehrsunterricht der Polizei zum Thema "Toter Winkel". 
Im Schulzimmer haben sich die Kinder mit der Theorie des toten Winkels bei Autos sowie grossen Lastwagen auseinandergesetzt. Sie erfuhren dabei, dass ein Lastwagenchauffeur oder eine Lastwagenchauffeurin keine Chance hat, einen Fussgänger oder einen Velofahrer zu sehen, wenn dieser direkt neben oder vor dem Fahrzeug steht. 
Draussen auf dem Pausenplatz durften die Klassen dann gleich selber die Erfahrung vom toten Winkel machen. Vom Fahrersitz des Feuerwehrautos aus hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, alle Pylonen zu zählen, welche sie in den Seitenspiegeln, im Rückspiegel und durch die Fenster hindurch entdecken konnten. 
Keinem Kind ist es gelungen, alle Pylonen zu finden. Schuld daran war, wie im Schulzimmer gelernt, der tote Winkel. Auf einem der Fotos sieht man den Blick durch die Vorderscheibe des Feuerwehrautos; dass sich gleich vor dem Fahrzeug zehn Kinder und ein Polizist aufhalten, ist vom Fahrersitz aus beim besten Willen nicht ersichtlich!

Text und Fotos:
Aletta Stammers