Die Arztpraxis bei der P1c

Mit dem schwierigen Thema Corona kamen oftmals auch Fragen zur eigenen Gesundheit. Deshalb eröffnete die P1c kurzerhand eine im Klassenzimmer eine eigene Arztpraxis.

Beim Empfang wurden Patientenakten mit den wichtigsten Angaben zu den Patienten/innen erfasst. Es wurden Fotos gemacht, die Körpergrösse und das Gewicht gemessen und das allgemeine Empfinden der Patienten/innen dokumentiert. Danach schickten die Arzthelfer/innen ihre Patienten/innen weiter zum Sprechzimmer. Dort wurden die Patienten/innen vom Arzt mit Hilfe des Arztkoffers und dem Stethoskop untersucht. Der Arzt oder die Ärztin entschied dann, ob es sich um einen Unfall oder eine Krankheit handelte und wie es mit den Patienten/innen weitergehen sollte. Wenn es nötig war, kamen sogar Spritzen zum Einsatz.

Im Röntgenbereich wurden die Knochen auf Brüche untersucht und im Ernstfall eingegipst. Im Labor untersuchten die Ärztinnen und Ärzte das Blut und massen den Blutdruck. In der Apotheke wurden Rezepte eingelöst und Medikamente, Salben oder Therapien verschrieben.

Natürlich wurden die Ärztinnen und Ärzte der P1c auch regelmässig weitergebildet, um ihren Patienten und Patientinnen nur die beste Behandlung bieten zu können. Dazu untersuchten sie die Knochen des menschlichen Körpers in ihrem Forscherheft, bestaunten ein anatomisches Modell über die Organe und bekamen sogar ein paar Tipps von der angehenden Ärztin Céline Rüttimann. Ausserdem erhielten die Kinder immer wieder die Möglichkeit, spannende Experimente rund um die Wirbelsäule und Organe zu machen.

Somit lernten die Kinder einiges über ihren eigenen Körper, über das Bewusstsein des eigenen Wohlbefindens und hatten gleichzeitig eine Menge Spass beim Spielen.

Sarah Ernst, Klassenlehrerin