Schule Obersiggenthal
Gemeinde Obersiggenthal

Jahresabschlussevent im OSOS

Mittwoch, 23. Dezember 2015

So entstand folgende Kettengeschichte:


Wie jedes Jahr freuten sich alle auf einen schönen Weihnachtstag mit Schnee. Dieses Jahr war die Freude nicht so gross, da es keinen Schnee gab.

Man konnte weder Schneemänner bauen noch Schneeballschlachten machen. Am nächsten Tag geschah ein Wunder, das niemand glauben konnte.

Als die jüngsten Schüler vom OSOS nach dem Klingeln endlich ihren Platz im Schulzimmer eingenommen hatten, berichtete ein Kind der Lehrerin: „ Ich habe auf dem Pausenplatz eine blaue Katze gesehen!“ Ungläubig rannte die ganze Klasse zum Fenster. Als sie sahen, was draussen vorging, meinten sie zu träumen!

Da schlich doch tatsächlich dieses blaue Wesen auf dem Pausenplatz herum. Was verwunderte, war, dass der Vierpfoter einen grossen roten Weihnachtshut trug. An seinem Schnurrbart hingen perlengrosse glitzernde Glöckchen. Das war eindeutig ein Farbtupfer an diesem schneelosen, frostigen Wintertag. Was hatte diese sonderbare Erscheinung zu bedeuten?

Die Schüler rannten nach draussen, sie wollten das blaue Wesen genauer betrachten. Plötzlich gab es eine Explosion und anstelle der Katze stand ein blauhäutiger Weihnachtsmann auf dem Pausenplatz. Er öffnete seinen Mund und heraus schoss ein Schwall Süssigkeiten. Die Schüler stürzten sich darauf und stritten um die grössten Leckereien. Inzwischen hatte die Pause begonnen und alle restlichen Schüler strömten auf den Pausenplatz

Die Freude aller Schüler war riesig. Eifrig begannen sie die Süssigkeiten auszupacken. In diesem Augenblick öffnete sich die Schulhaustüre und die Lehrerinnen und Lehrer rannten auf den Pausenplatz. „Stopp!“, schrien sie aufgeregt im Chor. Da wurde es plötzlich ganz still, alle Schüler hielten inne und starrten die Lehrer ungläubig an.

Die Lehrerinnen und Lehrer drängten sich durch die Menschenmenge. Dann machte jemand eine Verpackung auf. Da rieselte plötzlich Schnee auf den Boden. Eine dicke Schneeschicht bedeckte nun das ganze Gelände. Einer der Lehrer wühlte sich durch den Schnee und zog ein grosses, goldenes Packet heraus.

Er machte das Paket nicht auf, denn darauf stand geschrieben: „Erst an Weihnachten öffnen!“ Die Kinder waren enttäuscht. Das Paket wurde gut im Zimmer versteckt. An diesem Tag hatten einige der Kinder eine Zwischenstunde. Sie schlichen im Schulhaus herum und plötzlich sahen sie das goldene Paket.

Sie rannten zum Paket und nahmen es in ihr Versteck mit. In ihrem magischen Baumhaus auf dem Schulhausplatz, das nur Kinder sehen können, überlegten sie, wo sie das goldene Paket sicher verstecken können. Da erschien plötzlich die blaue Katze, nahm den Kindern das Paket weg und verschwand mit einer Explosion. Die Kinder waren sehr traurig.

Plötzlich klopfte es an der Baumhaustüre und ein kleiner blauer Elfenjunge stand draussen und weinte. Er fing ohne sich vorzustellen an zu erzählen, dass er von den anderen Blauelfen immer geärgert wurde, weil er keinen Pulverschnee zaubern konnte. Deshalb klaute er von seinen Kameraden eine Schnee-mach-Maschine und liess sie von seiner Mutter wunderschön golden einpacken. Dieses Paket wollte er seinem alten Lieblingslehrer zu Weihnachten schenken, damit er es jeden Tag schneien lassen konnte. Doch leider hatte die Zauberlehrerin vom OSOS Wind davon bekommen und weil sie Schnee über alles hasste, kam sie in Gestalt einer blauen Katze und klaute das Geschenk. Der Blauelfenjunge fragte die Kinder in der Baumhütte, als der die Geschichte fertig erzählt hatte, ob sie ihm helfen könnten, das Paket wieder in seinen Besitz zu bringen.

„Natürlich helfen wir dir!“, versicherten sofort die Kinder. Schon lange hatten sie nämlich das Gefühl, dass jemand den Schnee zurückhalten würde. Sie wollten alle endlich Schnee, Schnee, Schnee! Und vielleicht einmal mit dem Schlitten in die Schule sausen oder sogar auf den Skiern! Der Elf freute sich riesig und klatschte vor Begeisterung in die Hände: „Ich habe eine ganz tolle Idee!“

„Wir könnten die Zauberlehrerin einfangen!“ „Aber wie?“ fragten die Kinder. „Wir machen ein goldenes Paket, genau gleich wie das gestohlene. Das Paket hat eine verborgene Klappe. Durch das Paket angelockt, erscheint dann die Zauberlehrerin. Tritt sie näher heran, ziehen wir an einem Seil und die Klappe öffnet sich. Dann stossen wir sie von hinten hinein und sie ist eingesperrt.“

Und so schnürten sie ein neues goldenes Paket, welches sie mit Klappe und Seil versahen und schliesslich mit Schoggistängeln dekorierten. Sie wussten nämlich, dass einige Lehrerinnen und Lehrer Schokolade über alles lieben, also sicher auch die Zauberlehrerin. Das Paket legten sie unter den festlich geschmückten Weihnachtsbaum im Foyer.

Der blaue Elfenjunge versteckte sich mit den Kindern in der Aula, von wo aus sie alles gut beobachten konnten.

Welche Überraschung: Da schlich doch tatsächlich der Schulleiter um den Weihnachtsbaum. In diesem Augenblick erschien die blaue Katze!

Die Kinder und der blaue Elfenjunge waren entsetzt. Da stibitzte doch der Schulleiter die Schokolade vom Paket. Um die letzten Stängeli zu retten, stürzte die Zauberlehrerin Hals über Kopf auf das Paket zu. Die aufmerksamen Kinder zogen in einem geschickten Moment an der Schnur, die Klappe öffnete sich und die Zauberlehrerin war durch einen kräftigen Stoss im Paket gefangen. „Jetzt hat es geklappt!“, freuten sich die Kinder. – Doch niemand hat damit gerechnet, dass sie zaubern konnte …

Es gab eine riesige Explosion und die Lehrerin erschien wieder. Das Paket war kaputt. „Was denkt ihr euch dabei? Geht’s euch noch?“, fragte die Zauberlehrerin wütend. Die Kinder waren stumm vor Schreck, unfähig zu antworten. Einige Kinder fielen sogar in Ohnmacht und einem Mädchen mit braunem Haar wurde es so schlecht, dass sie zum Mülleimer stürzte um in etwas mehr zu füllen. Doch als sie sah, was im Mülleimer war, war ihr nicht mehr schlecht. Im Mülleimer war ein goldenes Paket. Als das Mädchen das Paket in die Hand nahm, explodierte es und das ganze Foyer war in Schnee getaucht.

Der Hauswart kam herbeigerannt und seine Wut war sehr gross und er sagte: „ Das ist noch schlimmer als die Schüler die im Schulhaus Fussball spielen“. Alle Fenster waren zersprungen und ein kalter Wind zog durch das Schulhaus, doch dann fing es wirklich an zu schneien. Die Schüler freuten sich, dass das Schulhaus kaputt ist und dass es schneit, doch der Hauswart rief. „Wie wollt ihr diesen Schaden beheben?!“ Die Kinder sagten: „ Wir könnten doch ein Iglo- Klassenzimmer aus dem Schnee bauen.“ Der Hauswart war überzeugt von dieser Idee und half ihnen beim Aufbau. Die Zauberlehrerin wollte aus dem Schulhaus fliehen doch genau in diesem Moment kamen die Sicherheitsbeamten vom Herbstfest, die mit dem Schulleiter etwas besprechen mussten. Sie packten sie und trugen sie zu Herr Zehnder, dem Musiklehrer, dieser stellte sie hinter den Gong und er schlug fest drauf, so dass die Zauberlehrerin vor Schreck in Ohnmacht fiel.

Einige Momente später erwachte die zuvor ohnmächtige Zauberlehrerin und kroch hinter dem Gong hervor. Mit grossen Augen sah sie Herrn Zehnder an und fragte mit zuckersüsser Stimme: „Daniel, bist du es?“ Herr Zehnder antwortete nicht, jedoch war ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Man spürte die angespannte Stimmung bis unter die Haut. Bevor noch ein weiteres Wort gesprochen werden konnte, öffnete sich ruckartig die Tür und der blauhäutige Elf erschien. Mit einem überraschten Gesichtsausdruck zeigte er auf Herrn Zehnder und rief erfreut: „Weihnachtsmann, was tust du denn hier?!“

Herr Zehnder antwortete: „Ho, ho, ho, ich bin hier um das Fest und das Schulhaus zu retten. Ich habe zwar keine Geschenke dabei, aber dafür helfende Elfen, die hier alles wieder in Ordnung bringen, damit alle glücklich sind. Und um die Zauberlehrerin werde ich mich ganz persönlich kümmern, keine Sorge! 

Plötzlich wachte Jonas auf. Herr Zehnder stand vor ihm und stupfte ihn mit dem Bleistift an. In diesem Moment merkte er, dass alles nur ein Traum war. Verträumt schaute er aus dem Fenster und sah, dass es tatsächlich anfing zu schneien.


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