
Seit Sommer 2010 sind wir eine integrative Schule. Strukturell bedeutet dies, dass wir die Kleinklassen aufgelöst haben und die Kinder mit Lernschwierigkeiten in die Regelklasse integriert haben. Die Klassenlehrpersonen werden in ihrer Arbeit von schulischen Heilpädagog/innen unterstützt.
Eine integrative Schule sein meint aber mehr: An allen Schulstufen gibt es Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, mit unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Bedürfnissen für ihr Lernen. Mit diesen Unterschieden immer besser umgehen zu können, das bedeutet eine integrative Schule zu sein.

Nachdem in den letzten Jahren die Infrastruktur und der Support aufgebaut worden sind, wollen und müssen wir nun entsprechend dem Aargauer Lehrplan digitale Medien und ICT verstärkt in den Unterricht integrieren. In einer breit angelegten Evaluation haben wir den Entwicklungsbedarf erkannt und sind nun daran, weitere Entwicklungen in diesem Themenbereich anzugehen.

Mit der Einführung der neuen Promotionsverordnung im ganzen Kanton Aargau gibt es nur noch im Sommer ein "zählendes Zeugnis". Nach dem 1. Semester erhalten die Schüler/innen neu einen Lernbericht, in dem ihre Leistungen in der Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz ausführlich und förderorientiert beurteilt werden. Damit dies überhaupt möglich ist, müssen die Kinder und Jugendlichen vermehrt Gelegenheit haben, sowohl selbstständig und selbstverantwortlich , als auch kooperativ zu lernen.



Wenn wir Unterschiede unserer Schüler/innen und Schüler besser berücksichtigen wollen ...
Wenn wir die Selbst- und Sozialkompetenz der Kinder und Jugendlichen aussagekräftig beurteilen wollen ...
Wenn wir mit beschränkten Mitteln Informatik im Unterricht integrieren wollen ...
... dann müssen wir Unterricht vermehrt individualisieren, Selbststeuerung und Zusammenarbeit möglich machen und erwarten.